Ingenieurgesellschaft für Automatisierung und Datentechnik
seit 1985
Das Datenverwaltungssystem DVS organisiert sich in einem sogenannten optimierten Vielwegbaum. Das MIP-Verfahren (maximum intensity projection) ist eine gängige Methode in der Tomographie (Angiographie), um medizinische Bilder darzustellen.
Die Organisation von DVS erfolgt nach dem sogenannten optimierten Vielwegbaum (B-Baum). Die Effektivität des Systems bezieht sich auf die Datendichte in den Dateien und die Zugriffsgeschwindigkeit auf die Daten. Die Attribute seien noch einmal stichpunktartig erwähnt:
Eine gängige Methode in der Tomographie (Angiographie), um medizinische Bilder darzustellen ist das MIP-Verfahren (maximum intensity projection). Es wird verwendet, um Gefäße auf Anomalien hin zu untersuchen.
Aus einer bestimmten Blickrichtung kommend, selektiert man längs eines Strahls durch das tomographische Volumen signifikante (z.B. die intensitätsstärksten) Voxel (=kleinstes Volumenelement) aus und bildet diese auf die Projektionsebene ab. Dieses Vorgehen wiederholt man über die gesamte Bildgröße (z.B. 512x512 Bildpunkte) und erhält auf diese Weise die Projektion.
Normalerweise ist diese Vorgehensweise recht zeitintensiv und für interaktives Rechnen und Darstellen nicht gut geeignet. Aus diesem Grunde wurde ein Verfahren ("Schnelles MIP") entwickelt, das die Rechenzeit erheblich verringert. Dazu wurde das tomographische Volumen auf die wesentlichen Informationen beschränkt (z.B. die hellsten Bildpunkte, ca. 1% des Gesamtvolumens). Berechnungen für rasche Bildfolgen erfolgen dann nur noch auf der Basis diese reduzierten tomographischen Volumens, was zur raschen Orientierung im allgemeinen vollständig genügt.